Grußworte

Die „Lange Nacht der Kirchen“ findet bereits zum dritten Mal in der Friedensstadt Osnabrück statt. Das Format hat Erfolg: Die Kirchennacht ist eine gute Gelegenheit, vielen Menschen eine andere Perspektive auf Religion, Glauben oder Ökumene zu eröffnen. Denn es ist wichtig, dass die verschiedenen Religionen im Gespräch bleiben und es Orte gibt, an denen alle Menschen zusammenkommen können.

Eine ökumenische Kirchennacht ohne das Thema Reformation – das geht in diesem Jubiläumsjahr natürlich nicht. Sehr spannend ist die Veranstaltung in der Marienkirche und im Dom St. Petrus: Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Dr. Birgit Klostermeier, die Landessuperintendentin für den Sprengel Osnabrück und Dr. Martin Heimbucher, Kirchenpräsident der reformierten  Landeskirche, sprechen unter dem Motto „Heilige im Dialog“ über ihr Verhältnis zu den Patronen und Namensgebern der beiden benachbarten Kirchen. Im Petrusdom geht es darum, was Petrus für den persönlichen Glauben der drei Geistlichen bedeutet, in der Marienkirche ist die Muttergottes zentrales Thema.

Es ist besonders erfreulich, dass viele Veranstaltungen wieder überkonfessionell organisiert und angeboten werden. Die Besucher erwartet ein buntes Programm in der ganzen Stadt: Ein ökumenisches Bandfestival bringt neue Töne in die Thomaskirche. Neben Gospel- und Rudelsingen, Führungen oder Vorträgen wird in der Lutherkirche die Kabarettkirche angeboten und kulinarische Köstlichkeiten runden die Angebote ab.

Wolfgang Griesert

Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück

Rund 100.000 Suchergebnisse ergibt die „Lange Nacht der Kirchen“ bei Google und macht deutlich, wie etabliert dieses Angebot der Kirchen mittlerweile ist. In Osnabrück findet die „Lange Nacht“ zum dritten Mal statt. Entstanden im ökumenischen Miteinander ist sie in diesem Jahr der Höhepunkt der christlichen Kirchen im Veranstaltungsprogramm „2017 – WAS IST?“ Am 22.9.2017 werden in Osnabrück wieder 21 Kirchen zu Räumen für besondere Erlebnisse und neue Begegnungen. Die Lange Nacht ist auch eine Chance, die uralte christliche Botschaft neu zu erfahren, unverbindlich Glaubensformen in Gemeinschaft auszuprobieren und andere Suchende oder Gleichgesinnte zu treffen. Die Vielfalt des Programms reicht von Märchenkirche über west-östliche Mystik bis zu Kirchenkabarett und Bandfestival. Ob Chorliteratur, Taizé oder Rudelsingen – Musik ist eine zusätzliche Dimension und spielt traditionell bei der Langen Nacht der Kirchen eine große Rolle. In der Matthäuskirche geht es bei „Kirche global“ um das Kennenlernen und die Begegnung mit den Gemeinden fremder Sprache und Herkunft in unserer Stadt. Die beiden Familienbildungsstätten sind mit einem gemeinsamen Angebot für Groß und Klein in der Kleinen Kirche dabei und die  Bahnhofsmission bringt sich mit ihrem Raum der Stille auf besondere Weise ein. Wir laden Sie herzlich ein, sich entspannt auf das einzulassen, was Sie ausgewählt haben. Und wir freuen uns, wenn wir uns zu der Abschlussandacht um 24.00 Uhr in St. Marien treffen. Dank an alle, die für die Vorbereitung der „Langen Nacht“ verantwortlich sind und an alle Aktiven, die sich bei der „Langen Nacht“ mit ihren Ideen und Gaben und mit ihrer Zeit einbringen.

Dr. Joachim Jeska

Superintendent des Ev.-luth. Kirchenkreises Osnabrück

Ilse Landwehr-Wegner

Präses Pastorin der Ev.-ref. Gemeinde Osnabrück

Dr. Bernhard Stecker

Dechant des katholischen Stadtdekanates Osnabrück